Chinesische Diagnostik - www.susannekreft.de

Pulsdiagnstik Prof. Liu Gongwang

Pulsdiagnostik

Prof. Liu Gongwang

Zungendiagnostik

Zungendiagnostik

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Chinesische Diagnostik


 

"Betrachte das Äußere, um das Innere zu untersuchen."
Die chinesische Diagnostik basiert auf dem grundlegenden Prinzip, dass Symptome und Krankheitszeichen den Zustand der inneren Organe widerspiegeln. Sie verwendet auch viele andere Äußerungen und Beschreibungen des Patienten, um sich ein vollständiges Bild von der Disharmonie (dem Ungleichgewicht) zu machen, die zu einem gegebenen Zeitpunkt in einem bestimmten Menschen vorherrscht.
Viele der sogenannten Symptome der Chinesischen Medizin würden in der westlichen Medizin gar nicht beachtet werden: z.B. Abwesenheit von Durst, stumpfer Augenausdruck, Entscheidungsunfähigkeit oder eine geschwollene Zunge.

"Der Teil spiegelt das Ganze wider."
Auf Grund der jahrhundertlang angesammelten Erfahrungen kann man in der Chinesischen Medizin durch die Untersuchung eines kleinen Teils des Organismus Informationen über den Zustand des Gesamtorganismus erhalten. Am bekanntesten ist wohl die Zungen- und Pulsdiagnose der Chinesischen Medizin. Letztlich existiert aber kein Symptom oder Krankheitszeichen allein, sondern ist immer nur in Verbindung mit dem Gesamtzustand zu werten. Die chinesische Diagnostik beinhaltet vier Methoden, die traditionell mit vier Worten bezeichnet werden:

* Sehen
* Hören (und Riechen)
* Fragen
* Fühlen


Nach dem Zusammentragen der wesentlichen Krankheitszeichen durch diese vier Methoden zeichnet sich ein umfassendes Bild ab, in dem versucht wird, alle Symptome "unter einen Hut zu bekommen". Wer in der westlichen Medizin beachtet schon den Zusammenhang zwischen Verdauungsstörungen und Ausfluss oder zwischen Rückenschmerzen und Nachtschweiß oder zwischen Ohrgeräuschen und Prostatabeschwerden? Wir sind es gewohnt, die unterschiedlichen Organe zu unterschiedlichen Fachärzten "zu tragen"...aber was ist mit dem Menschen als Ganzes?

In der Chinesischen Medizin haben wir die Chance uns ein ganzheitliches Bild zu machen und auch einen ganzheitlichen Therapieansatz zu erarbeiten, wenn wir bemüht sind, die Ursache für das Disharmoniemuster herauszufinden.

Die Krankheitsursachen unterscheiden sich in sogenannte "äußere" und "innere" krankmachende Faktoren, wobei der Einfluss von Emotionen ebenso eine Rolle spielt, wie klimatische Faktoren. Auch konstitutionelle (angeborene) Aspekte, Überanstrengung, falsche Ernährung, Verletzungen oder andere Belastungsfaktoren finden Berücksichtigung, um dann den Therapieplan zu erstellen.



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